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Cannabidiol (CBD) gegen Covid-19: Was sagen die Studien?

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Einführung

In Ermangelung wirksamer Virostatika und Impfungen bleibt die COVID-19-Pandemie die größte Herausforderung für unser Gesundheitssystem seit Jahrzehnten. Es besteht ein dringender Bedarf an einer endgültigen therapeutischen Intervention. Klinische Berichte weisen darauf hin, dass der mit dem akuten Atemnotsyndrom (ARDS) verbundene Zytokinsturm die häufigste Todesursache in schweren Fällen der COVID-19 ist.

In den letzten Jahren wurden Cannabinoide aufgrund ihrer möglichen Auswirkungen auf den menschlichen Körper eingehend untersucht. Unter allen Cannabinoiden hat Cannabidiol (CBD) unter verschiedenen pathologischen Bedingungen starke entzündungshemmende Wirkungen gezeigt. CBD hat unter anderem analgetische, antikonvulsive, anxiolytische, neuroprotektive und anti inflammatorische Eigenschaften. Daher ist es logisch zu untersuchen, ob CBD den Zytokinsturm reduzieren und ARDS behandeln kann. Forscher untersuchen nun seinen möglichen Einsatz gegen das Coronavirus.

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CBD könnte bei Behandlung des ARDS wirksam sein

Eine neulich durchgeführte Studie aus der Dental College of Georgia and Medical College of Georgia zeigte, dass Dosierungen mit hohem CBD-Gehalt bei der Behandlung des akuten Atemnotsyndroms (ARDS) wirksam sein können. Die Erkrankung, auch als „Zytokinsturm“ bekannt, wurde in schweren Fällen von Coronavirus beobachtet und betrifft sogar Patienten mit anderen Viren oder Autoimmunerkrankungen. Mit ARDS überschwemmt das eigene hyperaktive Autoimmunsystem des Patienten die Organe mit Zytokinen, was zu einer gefährlichen Entzündung führt. Diese Reaktion kann bei COVID-19-Opfern zu Lungenschäden und schließlich zum Tod führen.

Der Zytokinsturm in Zusammenhang mit dem akuten Atemnotsyndrom (ARDS) gilt als Hauptursache für die Sterblichkeit bei schweren COVID-19-Verläufen. Die Studie berichtete, dass Cannabidiol die Entzündungen und Lungenschäden beim ARDS reduzieren könnte. Das Studienmodell zeigte, dass CBD die Zytokine „herunterreguliert“, was zur Verbesserung des Sauerstoffgehalts und zur Unterstützung der Wiederherstellung geschädigter Lungengewebe beitrug. In einem von Experten begutachteten Artikel zu Gehirn, Verhalten und Immunität sagten die Autoren, dass weitere Untersuchungen erforderlich sind, um zu verstehen, ob CBD Patienten helfen kann, die mit dem Virus infiziert sind. Die Ergebnisse publizierten sie im Fachblatt Cannabis and Cannabinoid Research“.

Erfolg mit Cannabis in der Covid-Therapie in Österreich 

Am Klinikum Klagenfurt ist Cannabidiol auch im Anwendungsbereich mit Covid-Patienten. Professor Rudolf Likar, der Leiter der Intensivabteilung am Klinikum Klagenfurt, ein profunder Experte auf diesem Gebiet, verabreicht neben der üblichen Therapie für seine Covid-Patienten 200 bis 300 mg CBD täglich. Seinen Forschungsergebnissen nach soll CBD die Andockstelle namens ACE2 in der Lunge für das Virus beeinträchtigen und somit das Eindringen erschweren. „Wir haben gesehen, dass die Entzündungsparameter im Blut zurückgehen und die Menschen gegenüber der Vergleichsgruppe schneller das Krankenhaus verlassen. CBD unterstützt das Immunsystem.“

Daten werden derzeit ausgewertet: „Wir sind jetzt beim Auswerten der Daten und die Daten schauen relativ gut aus. Wir werden das jetzt wahrscheinlich routinemäßig einsetzen, weil es eben keine Nebenwirkungen hat. Wir forschen schon länger dran. Das ist eine interessante Substanz und Israel ist sogar dabei, CBD für die Covid-Therapie zuzulassen. Also wir sind nicht die einzigen, die damit arbeiten.“

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Frühe Ergebnisse aus Israel

Die ersten Ergebnisse einer laufenden israelischen Studie tragen zu den wachsenden Beweisen bei, dass die Inhaltsstoffe von Cannabis eine bahnbrechende Behandlung im Kampf gegen COVID-19 sein könnten. Die neue Terpenstudie wird von zwei israelischen Forschungs- und Entwicklungsunternehmen durchgeführt - diese zwei sind Eybna und CannaSoul Analytics. Die Studie befasst sich mit einer proprietären Terpenformulierung namens NT-VRL, die zur Behandlung von entzündlichen Erkrankungen wie dem bei COVID-19-Patienten auftretenden Zytokinsturmsyndrom entwickelt wurde. Die Formulierung enthält 30 einzelne Terpene, die potenzielle entzündungshemmende Mittel sind und alle zusammenarbeiten, um eine positive Wirkung zu erzielen. Konkrete Ergebnisse gibt es zu dieser Studie noch keine. 

Die Gegenstimme 

CBD könnte sich eines Tages als hilfreich für Menschen erweisen, die an einer Viruserkrankung leiden oder sich von dieser erholen, aber die aktuellen Daten unterstützen die Verwendung des Coronavirus nicht, sagt Dr. Jahan Marcu, langjähriger Cannabisforscher in New York City und Chefredakteur des American Journal of Endocannibinoid Medicine.

Ein paar forscher die CBD studieren sind alarmiert über einige der Behauptungen von Werbetreibenden. Der Vorstand der internationalen Vereinigung für Cannabinoid-Arzneimittel (IACM) gab im März eine Erklärung ab, in der er die Mitglieder aufforderte, "falsche Informationen, die im Internet verbreitet werden", nicht zu verstärken. Sunil K. Aggarwal, MD, PhD, ein integrativer Mediziner, der Cannabis in seiner Praxis in Seattle verwendet, stellt fest, dass es keine Beweise dafür gibt, dass CBD vor einer Coronavirus-Infektion schützt oder diese effektiv behandelt, dieselbe Botschaft, an der das IACM arbeitet.

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Was hören wir aus kanadischen Studien? 

Eine Studie aus Kanada ergab, dass Cannabis die Schwere von Covid-19 „zähmen“ oder verringern kann. Einer der Hauptursachen für schweres Covid-19, das das akute Atemnotsyndrom (ARDS) auslöst, ist der Zustrom von „proinflammatorischen Zytokinen“, die auch als „Zytokinsturm“ bezeichnet werden. "Von allen Zytokinen spielen TNFα und IL-6 eine entscheidende Rolle bei der Pathogenese des Zytokinsturms und sind wahrscheinlich für die Eskalation der Schwere der Erkrankung verantwortlich", heißt es in der Studie. Die Zugabe von Cannabisextrakten zur Behandlung hilft, „Entzündungen einzudämmen und Fibrose zu verhindern und zu einer Remission der Krankheit zu führen“.

Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass diese neuartige „Anti-TNFα- und Anti-IL-6“, auch bekannt als entzündungshemmenden Cannabisextrakte, „nützliche Ergänzungen zu den derzeitigen entzündungshemmenden Therapien zur Behandlung von COVID-19” sein können. 

Fazit

Viel medizinische Forschungsarbeit ist noch notwendig, um das therapeutische Einsatzgebiet für CBD zu erfassen und abzustecken. Wenn Ärzte Cannabidiol weiter erforschen, ist die Hoffnung groß, dass wir mit CBD eine wertvolle natürliche Wirksubstanz für sinnvollen medizinischen Einsatz bekommen werden. In Zeiten wie diesen, kann man nichts unversucht lassen, um eine Lösung zur größten Herausforderung für unser Gesundheitssystem seit Jahrzehnten zu finden. CBD ist definitiv ein Lösungsansatz. 

Quellen

 

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